Endlich Coach sein!

Wie werde ich Coach?

Wie schön, dass du auf meine Seite gefunden hast!

Mein erster Blogartikel behandelt ein Thema, das mich immer wieder erreicht. Und das mich ehrlich gesagt auch persönlich sehr bewegt.

 

Wie werde ich Coach?

 

Mehr und Menschen fühlen eine Art Berufung, Coach zu werden beziehungsweise eine Coachingausbildung zu starten. Die Hintergründe sind so vielfältig, wie verständlich.

 

Das Problem: wenn du diese Berufung spürst, stellt sich natürlich die große Frage: Wie kannst du das nun angehen?

 

In diesem Artikel möchte ich dir die ersten Schritte vorstellen, die du gehen kannst.

Du hast den starken Wunsch, eine Coachingausbildung zu machen?

  • Wenn du den starken Wunsch verspürst, eine Coachingausbildung zu machen – herzlichen Glückwunsch!

Nichts ist besser, als in die eigene persönliche Weiterentwicklung zu investieren. Und genau das ermöglichen dir die meisten Coachingausbildungen.

 

Bevor du aber startest, kläre für dich:

Was möchtest du mit der Ausbildung erreichen?

 

  • Möchtest du mehr über dich selbst erfahren und dich persönlich weiterentwickeln?
  • Möchtet du fitter in Gesprächen im Job sein?
  • Möchtest du deine aktuelle berufliche Tätigkeit erweitern?
  • Dein eigenes Business als Coach aufbauen?
  • Die Möglichkeit haben, ein zusätzliches Standbein aufzubauen?

 

Mit einem mehr oder weniger konkreten Ziel fällt dir die Suche nach der richtigen Ausbildung und auch das Durchhalten (ja, Weiterbildung kann auch anstrengend sein) leichter.

 

Du hast den Wunsch, Coach zu werden?

Wenn du den noch unbestimmten Wunsch hast, Coach zu werden, dann bringe etwas Klarheit in das Dunkel. Du fühlst möglicherweise eine starke Energie, einen Drang hin zum Coach-Sein. Was genau steckt dahinter?

 

Schlummert da dein „Warum?“

Wenn du dies identifizierst, hast du einen starken Treiber, der dir die nächsten Schritte leichter machen wird.

Was möchtest du durch deine Tätigkeit bewirken? Welche Art von Menschen oder Gruppen möchtest du inspirieren?

Möchtest du einen Beitrag leisten, dass Unternehmen sozial verantwortliche Bedingungen schaffen? Möchtest du für Humanisierung in Unternehmen sorgen, in dem du Teams und Organisationen als Coach begleitest?

 

Oder möchtest du alleinerziehenden Mütter auf ihrem Weg begleiten, oder Berufseinsteiger*innen, die ihren Traumjob suchen?

 

Keine Sorge, du musst dich noch nicht klar positionieren. Aber wenn du eine grobe Richtung hast, hilft dir das für deine nächsten Schritte.

 

Denn nun dreht es sich darum, welche Art von Weiterbildung für dich die passende ist!

Die richtige Ausbildung - Zielgruppe Unternehmen

Leider ist der Coachingmarkt sehr unübersichtlich. Wenn du dich in Richtung Unternehmen (zum Beispiel Organisationsentwicklung oder Teamentwicklung) ausrichten möchtest, empfehle ich dir auf jeden, bei der Wahl der Ausbildung genug Zeit zu investieren.

 

Die Entscheider in Unternehmen legen in der Regel Wert auf fundierte Ausbildungen und zum Beispiel auch Branchenkenntnisse.

 

Eine typische Zertifizierung wäre zum Beispiel die Systemischer Coach (DGSF-zertifiziert) oder eine Businesscoach-Ausbildung (zum Beispiel zertifiziert nach dvct). Dazu musst du mit einer Weiterbildungszeit von 2 Jahren oder sogar mehr rechnen. Der Aufwand der Ausbildung wird in den klassischen Bildungseinrichtungen in UE angegeben. Das sind 45 Minuten. Meine eigene zweijährige Weiterbildung umfasste zum Beispiel 570 UE.

Die richtige Ausbildung - Zielgruppe Privatpersonen

Dein Ziel ist es, mit Privatpersonen und Selbstzahler*innen zu arbeiten?

Meine ehrliche Meinung: Hier geht es nicht so sehr um Zertifikate und anerkannte Abschlüsse. Eine solide Ausbildung ist dennoch empfehlenswert. Du arbeitest immerhin mit Menschen, da lohnt es sich, so gut wie möglich ausgebildet zu sein.

 

Gerade wenn du vorher beruflich oder privat (zum Beispiel durch ein Ehrenamt) nicht so viel am Menschen gearbeitet hast, darf deine Weiterbildung auch länger sein. In zwei Jahren mit zum Beispiel 400-600 UE (45 Minuten) wirst du schon einiges an Kompetenzen erlangen.

 

Du kannst für deine Ausbildung unterschiedliche Schwerpunkte auswählen. Ich bin ein absoluter Fan des systemischen Ansatzes und kann dir diesen von Herzen empfehlen. Aber wenn du mehr in Richtung NLP, Human Design oder anderes ausschwingst, dann: go for it!

 

Denke dabei an dein Warum und welche Ziele du erreichen möchtest.

Wie kann ich davon leben?

Jetzt kommt die Frage aller Fragen.

 

Und dazu gibt es sicherlich viele Meinungen und Vorgaben.

Ich schildere dir meine persönliche Erfahrung. Dabei bedenke: jeder Mensch ist unterschiedlich, wir haben alle unterschiedliche Ausgangsbedingungen und Vorerfahrungen.

 

Ich sage: Ja, du kannst vom Coaching leben. Allerdings kann der Weg dahin herausfordernder sein, als du denkst. Und: das ist meine persönliche Erfahrung – es ist hilfreich, nicht nur auf das 1:1 Coaching zu setzen. Ich kenne viele erfolgreiche Coaches, die neben 1:1 Coachings auch Workshops und Trainings anbieten.

 

Sammle so früh wie möglich wichtige Coachingerfahrung, schon während deiner Ausbildung. Du kannst zum Beispiel vergünstigte Coachingsitzungen anbieten. Lege dabei aber offen, dass dies zu Lehrzwecken entsteht. Das ist erstens ehrlich und zweitens verwässerst du damit nicht den Coachingmarkt mit sehr günstigen Sitzungen. Denke dir nur, jeder möchte zum fertig ausgebildeten Coach und dafür nur 30 € zahlen.

 

Nein, du brauchst keine perfekte Webseite und musst auch noch nicht alles Steuerliche verstehen. Von meiner Erfahrung scheuen viele zurück vor zum Beispiel Steuerkram. Das Resultat?

 

Diejenigen, die ich kennengelernt habe, die sich in diesen Gedanken verstricken, haben immer noch nicht gestartet. Obwohl sie viel davon gesprochen haben.

 

Ich persönlich habe 2020 neben meiner Halbzeitstelle als Betriebliche Sozialberaterin mein Coachingbusiness aufgebaut, Kooperationen für andere Coachingszweige geschlossen und viel über Online-Marketing gelernt.

 

Ich habe mir somit wichtige Grundlagen geschaffen, um finanzielle Sicherheit zu haben für meinen Start in die Vollzeitselbstständigkeit. (Das war zum 1.1. 2022 – und ich feiere es immer noch!)

Dein Fahrplan

Was ist nun dein erster Schritt?

Überlege erst einmal, was hinter deinem Wunsch, Coach zu werden, steckt. Wenn du deinen Treiber findest (z.B. Allererziehenden Müttern helfen), hast du enorme Energie. Und die brauchst du.

Kläre für dich grundlegende Parameter einer möglichen Weiterbildung. Wie umfangreich soll sie sein? Möchtest du bereits einen bestimmten Schwerpunkt setzen?

 

Achte auf:

  • Die Gruppengröße (nicht zu groß!)
  • Wie sind Praxis- und Theorieeinheiten verteilt?
  • Gibt es Selbsterfahrungselemente?

 

Starte möglichst früh mit deinen ersten Schritten. Am besten schon während deiner Weiterbildung oder sogar BEVOR deine Weiterbildung beginnt. Und wenn du die Zeit bis zu deiner Weiterbildung nutzen möchtest, dann schau gerne bei meinen Veranstaltungen vorbei, zum Beispiel: Die 5 Methoden für wirkungsvolle Coachingprozesse.   

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